Stiftung SkF Kassel

 

Sexualpädagogik

 

Um helfen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.

Sie wollen uns dabei unterstützen?

SkF e.V. Kassel

Die Freiheit 2

34117 Kassel

Tel. 0561/7004-236

info@skf-kassel.de


Spendenkonto:

Kasseler Sparkasse

Kto: 122 962

BLZ: 520 503 53

DE04 5205 0353 0000 1229 62 

 
Willkommen auf den Seiten des SkF

Betreuungsverein

Vormundschaften und Pflegschaften


Von 1978 bis 1991 führte der SkF e.V. Vormundschaften und Gebrechlichkeitspflegschaften.


Das Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige ist am 1.1.1992 in Kraft getreten. Die Gesetzliche Betreuung (BtG) stellt das Wohl und die Wünsche des zu Betreuenden stärker in den Vordergrund.


Gesetzliche Betreuungen

Vorrausetzungen für die Betreuung einer volljährigen Person ist eine psychische Erkrankung oder eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung. Eine Erforderlichkeit besteht dann, wenn eine Person zum oben genannten Kreis zählt und ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, erst dann wird ihr ein vom Amtsgericht bestellter Betreuer zur Seite gestellt.


Amtsrichterlich wird geprüft für welche Bereiche eine Betreuung erforderlich ist und nur für diese Aufgabenkreise gilt die Bestellung.
Der Betreuer hat so zu Handeln, dass es dem Wohl des zu Betreuenden entspricht. Er hat die Wünsche des zu Betreuenden zu berücksichtigen, sofern diese dem Wohle des zu Betreuenden nicht zuwiderlaufen. Durch regelmäßige Kontakte kann sich der Betreuer ein Bild davon machen, was der zu Betreuende für Vorstellungen von seiner Lebensgestaltung hat.
Die Vorstellungen des Betreuers sind dabei unerheblich.


Aufgabenkreise
Aufgabenkreise können u.a. sein:
Vermögenssorge
Sorge für die Gesundheit
Aufenthaltsbestimmung
Vertretung gegenüber Behörden und sonstigen Institutionen
Wohnungsangelegenheiten
Organisation ambulanter Hilfen


Ende der Betreuung
Die Notwendigkeit der Betreuung wird in regelmäßigen Zeitabständen geprüft. Hierzu findet eine Anhörung bei Gericht statt, der zu Betreuende wird befragt, der Betreuer hat i. d. R. in schriftlicher Form seine Stellungnahme abgegeben und ein ärztliches Attest eingereicht. Der Richter entscheidet dann, ob die Betreuung weitergeführt wird oder nicht mehr erforderlich ist. Bei älteren zu Betreuenden endet die Betreuung nicht selten mit dem Tod.


Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung


Durch Erkrankungen, wie z. B. fortgeschrittener Demenz, ist der Wunsch des Betreuten nicht mehr zu erfahren. Es ist daher ratsam in gesunden Zeiten festzulegen wer für einen die Angelegenheiten regeln soll, dies kann über eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung und Patientenverfügung geschehen. Der zukünftige Betreuer bzw. Vollmachtnehmer kennt die Wünsche des zu künftigen Betreuenden bzw. Vollmachtnehmers.
Die Vollmacht ist ein Vertrag zwischen zwei Personen, bei der der Staat weitestgehend unbeteiligt ist, die Betreuungsverfügung läuft wie beschrieben über das Vormundschaftsgericht.


Informationsveranstaltungen zu Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen finden regelmäßig statt. Einzelberatungen können montags von 9:00-11:00 Uhr oder nach Vereinbarung in Anspruch genommen werden. Broschüre und Infomaterial wird zum Selbstkostenpreis abgegeben.


Der Betreuungsverein erstellt in Zusammenarbeit mit der Betreuungsbehörde und drei anderen Betreuungsvereinen den Infobrief Betreuung. Der Infobrief enthält Informationen zu Betreuungsangelegenheiten und -fragen und liegt kostenlos in unserm Besucherzimmer aus.


In unseren Räumen finden in regelmäßigen Abständen Treffen, in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband, für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen die Betreuungen führen, statt. Dort werden entweder aktuelle Fragen zur gesetzlichen Betreuung erörtert, oder in unregelmäßigen Abständen Referenten von Kasseler Einrichtungen eingeladen.

Betreuungsverein

 

Internet